Bis auf Weiteres werden keine Manuskripte mehr angenommen.
Ankündigung
News
[22. September 2014]
Der BuCon in Dreieich ruft und Begedia wird wieder einen Stand haben. Wer ein phantastisches Alternativ-Angebot zur Buchmesse sucht: gefunden!
Hier geht es zur Webseite des BuchmesseCons

[22. April 2014]
Begedia wird auf der RPC in Köln am 10. und 11. Mai einen Stand haben.


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2012 T minus Null



Sechs Schlüssellöcher.
Sechs mögliche Weltuntergänge.

Niedergeschrieben von
apokalyptischen Propheten:

Michael Marrak - Das Erlöschen der Sterne?
Christian Günther - Die Anbetung des Kraken?
Stefan Burban - Die schwarzen Stürme?
Frank Lauenroth - Der Besuch der K'tarr?
Karsten Kruschel - Das totale Grün?
Vincent Voss - Der Cazimi-Kult?

Mit einer Rahmenstory von Uwe Post.

2012 T minus Null
ISBN: 978-3-943795-17-2
13,95 (Taschenbuch), 7,95 (eBook)

>>> Leseprobe

"Wäre die Zukunft ein langer Gang mit unendlich vielen Türen, würdest du sie alle verschlossen vorfinden. Drück eine dieser Klinken, rüttle an jener dort drüben – der Zutritt bleibt dir jedesmal verwehrt.
»Suchst du etwas?«
Diese Stimme! Dieser Geruch von Schwefel und Feuer! Du fährst herum.
Dämonenfratze! Gleich hier, gleich vor deinem Gesicht. Aug in Aug mit dem Verderben, von dessen Zähnen rostiges Quecksilber perlt, dessen Hörner Schwarze Löcher in die Raumzeit bohren, dessen Blick Tote aufweckt, bloß damit sie erkennen, dass alle Hoffnung vergebens ist und war und für immer sein wird.
»Ich suche die offene Tür. Die mit der wirklichen Zukunft«, sagst du mit belegter Stimme, und der Dämon lacht, lacht, lacht. Lacht dich aus, dich armes Menschlein, das neugierig die Meta-Dimension betreten hat, ganz ohne Eintrittskarte oder Zutritts-ermächtigungsnachweis, der gefälligst ordentlich gestempelt zu sein hat, nebst Unterschrift der kosmischen Unwirklichkeits-Behörde. »Bist nicht so dumm, wie du aussiehst«, sagt der Dämon, als er seinen Ausbruch von Frohsinn überstanden hat. »Ja, es gibt eine offene Tür, aber sie zu finden, kostet dich unendlich viele Leben.« Eine schwere Pranke, kalt und schuppig, legt sich auf deine Schulter. Gespieltes Mitleid tropft aus den Worten: »Du hast aber nur eins.«
Du lässt den Blick traurig über die Türen schweifen, die zu beiden Seiten des Gangs ins Ungeschehene führen, in die Baldrealitäten, die Nochnicht-Wirklichkeiten. Du zögerst, dein Blick bleibt hängen. Jede Tür besitzt unter ihrer eisernen Klinke ein altmodisches Schlüsselloch.
»Würde ich hindurch schauen, was würde ich sehen?«, fragst du den Dämon ..."




Vor dem Weltuntergang ...

... war Vincent Voss Vater dreier Kinder, die er durch eine geheime Erfindung vor der Apokalypse retten konnte. Sein Debutroman »172,3« hilft einem mit dem Abnehmen aufzuhören und sollte die Welt im Oktober 2012 noch nicht untergegangen sein, folgt »Faulfleisch«, ein Zombiethriller mit nur 11 untoten Protagonisten. Die Idee zur Geschichte »101112« liegt einer Shadowrun-Kampagne zugrunde, die er damals leitete. Seither verfolgt ihn die Zahl 11. Für den Wikipedia-Eintrag zu Friedrich-Wilhelm-Murnau, ein enger Freund von Walter Spieß, und die dortige Feststellung, elf Personen hätten an seiner Beerdigung von ihm Abschied genommen, ist er nicht verantwortlich.

... war Stefan Burban Schriftsteller. Seine Military-Science-Fiction-Serie um den Ruul-Konflikt zeitigte einigen Erfolg und die Bände dominierten regelmäßig die Amazon-Verkaufscharts. Sein Erstlingswerk erschien unter dem Titel »Tödliches Kreuzfeuer« bereits 2008 und stellte die Vorgeschichte zum Ruul-Konflikt dar. »Schwarze Stürme« war sein erster (und vor dem Eintreten des Weltuntergangs letzter) Beitrag zu einer Anthologie.
Weitere Informationen unter www.stefan-burban.de
... war Frank Lauenroth Schriftsteller. Sein Roman »Boston Run« dominierte vier Jahre die Amazon-Verkaufscharts für das zugegeben sehr schlanke Subgenre eines Marathon-Thrillers. Für die Hörbuchfassung konnte zudem Johannes Steck, einer der anerkannt besten, deutschsprachigen Hörbuch-Interpreten gewonnen werden. Als praktizierender Optimist veröffentlichte Lauenroth noch im Oktober 2012 eine Fortsetzung, die sinnigerweise »New York Run« hieß.
Mehr dazu und zu seinen Aktivitäten im SF-Genre findet der geneigte Leser unter www.franklauenroth.de.
... war Christian Günther neben dem Schreiben als Webdesigner und Grafiker tätig. Fähigkeiten, die ihm in der Zeit nach dem Tag X keinerlei Nutzen bringen. Er wurde 1974 geboren, lebte in der Märchenstadt Buxtehude und hielt sich am Liebsten mit seinem Hund im Wald auf.
In seinen beiden ersten Romanen »under the black rainbow« und »Rost« sowie in zahlreichen Kurzgeschichten zeichnete er das Bild eines düster-futuristischen Norddeutschlands.
Im Web: www.cyberpunk.de

Ehe er sich kurz nach dem Weltuntergang auf die Reparatur von Rasenmähern verlegte, war Karsten Kruschel - nicht unbedingt in dieser Reihenfolge - Kabarettist und Hilfspfleger in Magdeburg, Kfz-Lagerist in Eilenburg, Call-Center-Agent, eBay-Shop-Betreiber, Pförtner in Dresden, wissenschaftlicher Assistent, Lehrer, Chefredakteur, Projektleiter, PR-Berater in Berlin und ab 2010 freier Autor in Leipzig. Er promovierte mit einer Arbeit zur SF-Literatur der DDR und veröffentlichte Erzählungen, Rezensionen und Essays. Seine beiden Romane »Vilm« und »Galdäa« wurden jeweils mit dem »Deutschen Science Fiction Preis« ausgezeichnet.

... lebte und arbeitete Michael Marrak als freier Schriftsteller, Illustrator und Stadtflüchtling im Orbit eines beschaulichen Ortes im Harzvorland, wo er sein Habitat unfreiwillig mit einem kybernetisch getunten Marder und seinen Garten mit persistentem Wildwuchs teilte. Geboren 1965 im tauberfränkischen Weikersheim, studierte Marrak Grafik-Design in Stuttgart und trat Anfang der neunziger Jahre als Autor, Herausgeber und Anthologist in Erscheinung. Nach einigen Jahren als freier Illustrator widmet er sich seit 1997 ganz dem Schreiben und wurde für seine Romane »Lord Gamma« und »Imagon« sowie seine Erzählungen und Illustrationen mehrfach ausgezeichnet. Übersetzungen seiner Texte erschienen in Frankreich, Griechenland, Russland, China und den USA. Von 2006 bis Ende 2011 war Michael Marrak im Hannoveraner Entwicklerstudio Reakktor Media für das Story Development und Game Design des SF-MMOs »Black Prophecy« verantwortlich, dessen Hintergrundgeschichte er seit 2005 entwarf.
Website: www.michaelmarrak.de